Donnerstag, 20. Januar 2011

Gewollte Einsamkeit

Quelle Foto: H.N.


Eines Tages ist es plötzlich da, dieses Gefühl,

das sich anfühlt, als würde man eine Erkältung kriegen.

Eine große Unzufriedenheit macht sich plötzlich breit.
 Ich will jetzt etwas ändern, ausbrechen, davonlaufen...
Ja, wirklich! Am liebsten würde ich abhauen,
alles hinwerfen, die "Dauersorgen" vergessen,
die Last der Verantwortung,

die Bürde der täglichen Entscheidungen,
ob für oder wider, das tägliche Auf- und Ab.

Ich bin es leid!

Einfach mal nichts mehr von alldem wissen,
nichts hören und sehen!
Und dann nicht auch noch ständig
Rede und Antwort stehen,
keine Erklärungen parat haben müssen,
warum man dies oder jenes so
und nicht anders gemacht hat.

Und überhaupt!

All die Leute, die sich so wichtig nehmen,
als wären sie der Nabel der Welt,
sie sitzen da und reden ununterbrochen
meist nur von sich selbst.
Sie gehen mir ungeheuer auf die Nerven!

Und dann,
wenn ich genug alleine mit mir war,
ausführlich mit mir selbst geredet
und in mir drin mit mir selbst diskutiert habe,
dann zieht's mich wieder hin zu den anderen,
die da so unbeschwert zusammen quasseln,
über Gott und die Welt,
weil ich weiß,
dass ich im Grunde genommen,
genau bin wie sie.

Und erleichtert stehe ich auf,
und gehe ihnen erwartungsvoll entgegen.

Marie-Therese





Sonntag, 16. Januar 2011

Neues Jahr - neue Hoffnungen

Quelle Foto:  H.N.

Ein neues Jahr hat begonnen...

Für mich ein Grund, neue Hoffnungen in mir aufkeimen zu lassen.
Hoffnungen auf die Erfüllung meiner Wünsche und Ziele,
die sich im alten Jahr aus vielerlei Gründen
nicht verwirklichen ließen.

Ich bin dankbar, dass es jedes Jahr einen neuen Anfang gibt,
einen Anfang, den uns die höheren Mächte
immer wieder aufs Neue schenken - 
ein ständiger Kreislauf,
neue Chancen, vieles erneut aufzugreifen,
besser zu machen, als im alten Jahr,
Zweifel zu überdenken,
sich neue Perspektiven zu schaffen
und sich neue Meinungen und Ansichten bilden
über die eine oder andere,
bisher vielleicht etwas zu oberflächlich betrachtete Angelegenheit.

Verlorene Kontakte aufzunehmen und zu festigen,
Dinge in Angriff zu nehmen, die einem bisher
stets zu schwer gefallen sind oder uns lästig waren.

Plötzlich haben wir wieder den Wunsch,
einiges zu "richten" und zu begradigen,
uns selbst wieder mehr zu beachten,
auf das, was unser Körper braucht
 - oder nicht braucht -
besser zu achten und
vielleicht sogar

ein neues Leben anzufangen....

Alles ist offen - 
nichts bleibt uns verwehrt im Leben.

Es liegt an uns, was wir daraus machen,
denn das "Boot" unseres Lebens will nur bestrebt gesteuert werden,
    das Ziel bestimmen noch immer wir selbst.

So blicken wir mutig in die Ferne
und fassen uns ein neues, frisches Ziel, ja, vielleicht sogar zwei?
Und vielleicht gibt es ja sogar einen Menschen,
der zu uns mit ins Boot steigt?

Mal sehn.....

herzlichst

Eure Marie-Therese

Coabhängiges Verhalten - woran erkennt man es?

Bildquellenangabe:   Uta Herbert - pixelio.de Der Mann Deiner Schwester, Deiner Freundin...