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Montag, 10. Dezember 2018

Wohin es uns treibt...



Bildquellenangabe: Rainer Sturm  / pixelio.de

Diese Erde ist ein Ort der Erfahrung.

Wir erfahren als allererstest, was plötzliche Helligkeit bedeutet, wenn wir in unserem "Raumanzug", diesem nagelneuen Körper, der einzig und alleine für die Aufnahme unserer kleinen Seele, die nun dieses Erdenleben antreten will, erschaffen wurde, den schützenden MUTTERLEIB verlassen haben. Laut und grell schreit uns die Welt an und wir schreien unsere Gefühle des Erschreckens ebenfalls aus uns heraus, denn diese fremde Wesen, die uns  umgeben und  sich hektisch um uns bemühen, machen uns Angst...
Wir fühlen einen Druck zu atmen und wir holen zum allersten Mal tief Luft und diese Welt nimmt uns in ihr auf.

Dies war im Normalfall der allererste Kampf in unserer, bis zum Ereignis der Geburt wohlig-seeligen Existenz, den wir mit uns selbst gegen diesen immensen Druck der umgebenden, mütterlichen Hülle austragen mussten. Eine unglaublich prägende Erfahrung, die uns je nach Geburtsverlauf ein erstes Gefühl von Sieg oder durchlebter Panik vermittelt hat. Ein Gefühl, das wir unser ganzes, künftiges Leben nicht vergessen werden. Es prägt uns und unsere Fähigkeit, später mit Schwierigkeiten umzugehen.

Unsere liebevollen, besorgten Eltern tun alles, um uns, ihren Nachwuchs, vor allem zu beschützen, uns großzuziehen, damit wir es bis in unser späteres Leben als Erwachsener mit allen möglichen Chancen schaffen werden, und unserer Bestimmung auf unserem Lebensweg zu folgen.

Wie dieses Leben im einzelnen aussehen wird, ob es befriedigend, erfüllend, ruhig oder hektisch, eher am Rande der Gesellschaft oder mittendrin, alleine oder mit Familie drum herum sein wird, hängt von so vielen Faktoren ab. Faktoren, die wir uns zum einen vor Antritt unseres Lebens selbst ausgesucht haben und die wir dann im "Spiel des Lebens" variieren werden. Auch dieses "Lebensspiel" hat LEVEL, schwierige und einfache LEVEL.
Jeder von uns muss sie durchlaufen, so oder so.

Manche von uns haben aber keine so tollen Startmöglichkeiten, werden nicht so gut von ihren Eltern aufgezogen und erhalten nicht so viel Verständnis und Anregung für ihr späteres Leben. So ist unser Werdegang einem scheinbaren Zufall unterworfen, der uns wie ein Blatt im Wind hin- und her weht und uns schließlich irgendwo landen lässt, wo wir vielleicht gar nicht hin wollten. Das lässt uns in schwierigen Phasen des Lebens vielleicht vermuten, dass wir und unser eigenes Leben ohne einen tieferen Sinn, sondern irgendwie wertlos wäre. Wir können sicher sein, dass dem nicht so ist!

JEDER VON UNS ERFÜLLT SEINEN VON IHM SELBST GEWÄHLTEN LEBENSPLAN!

Wir dürfen uns niemals selbst aufgeben, müssen uns besinnen darauf, dass wir die wichtigste PERSON in unserem "LEBENSSPIEL" sind. Wir bitten um Hilfe, machen das Beste daraus und sind stolz, wenn es uns gelingt, aus den eher dunklen Lebensphasen heraus zu treten ans Licht, ganz wie damals, als wir unseren ersten Kampf bewältigt haben und auf diese Welt gekommen sind. Vielleicht erahnen wir jetzt, dass wir wohl GENAU DIESEN WEG gewählt haben und dass wir "etwas" bewältigen müssen.
Und wenn wir schließlich einen langen, weiten Weg bewältigt haben, sind wir glücklich und zufrieden.

Sicher ist eines: Gott hat unserer Seele dieses KOSTBARE LEBEN GESCHENKT!
DU BIST nicht das Ergebnis eines Würfelspiels am Wegesrand des LEBENS.

DU UND DEIN LEBEN SIND WICHTIG!

DU BIST EINE UNSTERBLICHE SEELE...

Gott liebt Dich und führt Dich in jeder Sekunde Deines Lebens...
Du bis NIEMALS ALLEINE!

Setze Dich jeden Tag einmal still hin, mache den Radio, den Fernseher aus,
zünde eine Kerze an und höre in Dich hinein.
Du wirst ruhig und mit einem Mal gefällt Dir diese Ruhe und Du beginnst, sie zu genießen.
Diese Ruhe bringt Dich dem UNIVERSUM nahe, somit Gott.


Die LIEBE GOTTES fließt zu Dir und gibt Dir die wunderbare Gewissheit, 
geliebt zu werden.

Lasse Dich ein auf diese LIEBE...
Sie ist für Dich, diese LIEBE, und sie ist IMMER DA...

Dass Du diese LIEBE findest, das wünsche ich mir...
für Dich!

Frohe Weihnachten!


Deine Marie-Therese

 



Sonntag, 25. Oktober 2015

In Gedanken will ich gehen..



Quelle: M.T. Marquart



In Gedanken will ich längst gehen...
hab's 100 Mal im Kopf geprobt.

Blicke in dein Gesicht,
als würde ich dort nach Zeichen suchen,
auf einen Wink von dir warten,
der mir sagt:
Dann geh doch!

Was hält mich?
All die vielen kleinen Wurzeln,
die meine Seele
hinüber hat wachsen lassen zu dir.

All die schönen Momente, 
die sich in meinem Herzen eingebrannt haben,
und unlöschbar mit dir und meiner Liebe zu dir
verbunden sind...
wie ein Stempel, der sich mir für immer
aufgedrückt hat.

All die Tränen,
die ich um deinetwillen,
um unsretwillen vergossen habe,
in der Hoffnung,
sie könnten die beschmutzten Seiten
unserer vertrackten, verfahrenen Beziehung,
rein waschen,
damit wir wieder von vorne beginnen,
all die Verletzungen, die wir uns gegenseitig zugefügt haben,
vergessen könnten,
und uns wieder lieben können,
so, wie damals, als wir uns ganz neu begegnet sind.

Alles schien für uns möglich,
die Welt stand uns offen,
jede Stunde, jeder Tag gemeinsam,
war kostbar für uns wie ein Diamant.
Wie in dem Lied
"Shine, like a Diamond!"
so war unsere Liebe.

Nichts von alle dem, ok...
nicht mehr viel davon,
ist übrig geblieben.

Du kennst mich,
ich kenne dich,
viel zu gut.

Es gibt nichts Neues mehr zu entdecken.
Die Tage sind einer wie der andere,
sie laufen an uns vorbei.
Wir laufen vor einander weg.

Keiner hat dem anderen mehr was mitzuteilen,
nichts von Belang, nichts von Tiefgang.
Hat doch alles keinen Sinn mehr...
klingt es bitter in mir,
immer wieder.

Ich Gedanken will ich längst gehen,
doch mein Herz singt:

Bleib!

Und so gebe ich unserer Liebe
noch eine weitere Chance...
Und mein Herz sagt: Ok.... vielleicht...?

Und ich blicke in deine Augen,
etwas in ihnen signalisiert mir:
Es ist noch nicht zu spät!
 Ich glaube, es heißt:

Bleib!

                                           
                                                                  
                                               M.T. Marquart


 


Freitag, 27. Februar 2015

Neues Jahr - neue Chancen

Foto M.T. Marquart


Kennt ihr das?
Das neue Jahr hat begonnen,
schneller, als man es sich versieht.

Der Weihnachtsrummel ist vorbei.
Es kehrt wieder Ruhe ein.
Für mich kommt erst jetzt
die wirklich "stade Zeit",
die Zeit, in der noch keine Vögel singen,
in der es noch kalt und starr ist,
der Winter die Landschaft noch fest im Griff hat.

Alles scheint noch jungfräulich
und ist noch nicht geboren.
Die Natur verbirgt noch ihre Schätze,
sie schläft...

Auch für mich ist diese Zeit
immer ein Stillhalten gewesen.
Ein Abwarten...

Warten auf den Frühling - 
meine Lieblingsjahreszeit!

Und dann...
plötzlich kann man sie hören,
die Vögel am Morgen.

Voran der Troubadur unter den heimischen Vögeln:
Die Amsel!

Herrlich wie sie sich ins Zeug legt,
wie sie aus stolz geschwellter Brust tiriliert,
ihre Sequenzen ständig ändernd,
keine ist wie die vorherige...

Ein Ohrenschmaus, 
wenn man das Morgengeplärr
aus dem Radio ausmacht.

Dann weiß ich genau,
dass das neue Jahr erst jetzt anfängt,
wenn die Natur ihre Vogelstimmen hören läßt.

Mag man mich sentimental nennen,
das inbrünstige Lied der Amsel
hat mir schon mal Tränen in die Augen getrieben,
so sehr hat mich die Leidenschaft,
mit der sie singt, angerührt.

Ist das kindisch?
Nein, das ist die Ehrfurcht vor der Natur,
die uns Gott geschenkt hat,
und die wir doch so mit Füßen treten,
trampelnd durchs Leben,
Hauptsache:

WIR!

Aber doch ist es so:
Jedes noch so unscheinbare Lebewesen,
ganz gleich wo es leben mag,
auf Bäumen, in den Wäldern,
in den Äckern oder Wiesen,
ist ein kleiner Schatz,
ein Universum für sich,
in dessen Körper ein kleines Herzchen
wie durch ein Wunder schlägt,
und das seinen vorbestimmten Weg
auf dieser Welt macht,
nichts ahnend nach welchen Gesetzen,
seine ihm durch die Natur auferlegten Pflichten erledigt.

Wie nennen es "Instinkte".

Wir haben überhaupt für alles eine "Fachbezeichnung".
Und damit scheint es abgetan.
Wie wissen, was es damit auf sich hat und - basta!
Wozu noch nachdenken,
darüber und weshalb und wieso...
 
Dabei vergessen wir das kleine Wunder,
das uns durch das Vorhandensein
des allerkleinsten Käfers,
geschenkt wird.

Erst, wenn es keine Käfer mehr gibt,
fangen wir an, darüber nachzudenken.
Dann ist es zu spät...

Der Allmächtige,
der all das auch für uns erschaffen hat,
und den wir "Gott" -
oder vielleicht auch anders -
bezeichnen,
steckt in jedem Lebewesen - 

auch in uns.

Das ist kein hochgestochenes Geschwafel - 
es ist tatsächlich so.

Jeder, der schonmal ein Herz
in einem offenen Brustkorb
hat schlagen sehen,
begreift dieses Wunder:

L E B E N !

Es ist kostbarer als jeder Diamant!
Kostbarer als jeder Tresor voller Papiergeld,
kostbarer als jedes Grundstück
und kostbarer als das teuereste Auto auf dieser Welt.

Dies alles ist Schrott und unbedeutend,
im Vergleich dazu, was LEBEN heißt.

Frag den, der im Sterben liegt,
und er kann es dir bestätigen!

Drum lass das Leben
nicht einfach achtlos an dir vorbeirauschen,
als wäre es eine Autobahn...

Versuche, jeden Tag 10 Minuten still zu sein,
ohne Radio, ohne Fernsehen,
ohne Handy, ohne Gesellschaft anderer.

Werde still, schließe die Augen
und horche in dich hinein.
Hörst du dein Herz schlagen?

Ein wahres Juwel, dass seit dem Augenblick
deiner Geburt den Auftrag hat,
dich am Leben zu erhalten.

Fürchte dich nicht vor der Stille,
sie ist VOLLER LEBEN!
Denn Gott ist IN DIR!

Du musst nur HINHÖREN!

Und dann erzählst du's mir...!


Eure Marie-Therese

 

 

 
  

 

Freitag, 2. November 2012

Erloschene Liebe





Quelle: M.T. Marquart


Wo bist du, wenn nicht bei mir?
Was willst du, wenn nicht mich?
Was fühlst du, wenn nicht Liebe?

Woran denkst du,
wenn du so weggetreten bist?
Was geht in dir vor,
wenn du dich zurückziehst?

Wer bist du,
seit du nicht mehr du selbst bist?
Wohin treibt es dich,
wenn es dich von mir wegtreibt?

Tausend Fragen,
auf die es nie eine Antwort gibt.

Aber eine Frage gibt es noch:
Warum bin ich noch hier?


                                                      M.T. Marquart



Samstag, 17. Dezember 2011

Licht im Dunklen


Quelle: Pixelio - Fotografin: Dorothea Jacob


Licht im Dunklen

Du bist mein Licht im Dunklen,
Dein Schatten ist mein Schutz.

Deine Flamme wärmt mich liebend Wonne,
Dein Schein umfängt behutsam meine Seel'
Strahlend bist du, kleine Sonne,
lässt mein Herz erleuchten hell.

All meine Sorgen blassen
unter deinem goldnen Licht,
Es keimen neu die Hoffnung und die Zuversicht!
Und bald ersteht vor meinem Angesicht
mein altes Leben leicht und neu.


                                                                  M.T. Marquart

Ich wünsche meinen Lesern
ein gesegnetes, helles Weihnachtsfest
voller Liebe und Zuversicht
und in dem geheimen Wissen,
dass Gott in uns allen wohnt
und all unsere Herzen von innen erleuchtet!


Eure Marie Therese








Donnerstag, 14. Oktober 2010

Der Weg

Wohin?

Da traf ich Dich,
auf meinem Weg ins Unbestimmte.
Auf der Suche nach Liebe und Akzeptanz,
nach Verständnis und Glück,
nach einem neuen Aspekt in meinem Leben,
von dem ich nicht weiß,
was es noch für mich bereithalten mag.

Ich sah in Deine Augen.
Sie verstanden mich, sie akzeptierten mich,
sie erzählten mir von Deiner Suche,
nach Liebe und Glück vielleicht,
oder einer vagen Hoffnung
auf einen neuen Aspekt in Deinem Leben,
der ihm vielleicht einen völlig neuen Sinn,
eine neue Wende geben könnte.

 Wir trafen und wir trennten uns,
jeder für sich,
auf seinem Weg der Suche,
stellten wir fest,
dass es uns unerwartet weitertreibt,
im Fluss unseres Lebens,
dessen Geheimcode wir folgen,
bis wir irgendwann innehalten und sagen:
Jetzt ist es gut.


Marie-Therese Marquart




Mittwoch, 25. August 2010

Dein Blick

Allein...

Du blickst mich an und siehst mich nicht.
Du lässt mich reden, doch du sprichst nicht.
Du siehst mein Leid, es rührt dich nicht.
Du kennst mich und verstehst mich nicht.

Du hast dein Ziel lang schon verloren.
Tief in dir gibt es nur noch dich.
Mein Kummer stößt bei Dir auf taube Ohren.
Dein kaltes Herz versetzt mir einen Stich.

Wo sind sie nur, deine Gefühle?
Tief in Dir sperrtest du sie ein.
Selbst wenn ich hoffend danach wühle,
es wird nie mehr wie früher sein.

Drum gib mich frei und lass mich gehen,
denn meine Lieb’ versickert blind.
Wie eine Fremde muss ich gehen,
so wie ein ausgesetztes Kind.

In meinem neuen Leben wird
kein Platz mehr für dich sein,
und irgendwann werd’ ich vergeben,
vorbei der Schmerz - und ich allein…


                                   Marie-Therese Marquart

Dienstag, 17. August 2010

Vergebung



Verschlossen

Ohne, dass du weißt von mir,
stehe ich vor Deiner Tür.
Das Herz ganz weit,
der Hoffnung voll.

Du hast dich von mir abgewandt,
Bliebst hart obwohl ich bittend vor dir stand,
Dein Herz ganz fest vertäut,
in Stricken von Feindseligkeit.

So bitt' ich Dich, entlaste mich,
lass mich nicht hier so stehen,
und dein Herz begnadig’ mich,
läßt mich nicht einfach gehen...

Nur um Vergebung bitt ich dich,
verzeih mir doch, was ich getan,
so sehr noch lieb ich dich,
ach, hör mich endlich an!

Denn eines Tages, könnts es sein,
mit bangem Herz, der Reue voll,
stehst du vielleicht vor meiner Tür,
und bittest leis: "Verzeihe mir!"

M.T. Marquart




Montag, 30. März 2009

Was ist das nur...

Quelle Foto: www.pixelio.de Fotograf: Peter Hebgen

Wie kommt es, dass ich Dich so liebe?
Gerade Dich, gerade jetzt?
Was wäre, wenn ich nicht mehr bliebe...?
Wär’ ich es, die sich selbst verletzt?

Was ist es, was mein Leben macht,
dein Blick frisst Löcher in mein Herz,
auch wenn ich scheinbar drüber lach,
doch in mir fühle ich nur Schmerz.

Wo bist du, der mein Leben war?
So stark, so tief hast du empfunden!
Das Glück von damals eingetrübt,
schlägt es uns beiden tiefe Wunden.

Was ist das nur, das mit uns beiden,
gemeinsam nicht und nicht entzwei,
dass wir uns lieben und doch leiden,
gefangen sind wir und doch frei...

Marie-Therése Marquart