Liebst auch du eine(n) Alkoholiker(in)? Wenn der Alkohol in deiner Partnerschaft immer mehr Raum einnimmt und eure Liebe langsam von der Sucht verdrängt wird, brauchst vor allem du Hilfe! Meine Seite möchte dir Anregungen und Denkanstöße für eine neue Sicht der Dinge liefern, damit du dich ab heute wieder deinem eigenen Leben widmest, anstatt dich rund um die Uhr um deinen trinkenden Partner zu kümmern. Mache gleich heute den Anfang!
Samstag, 6. Februar 2010
Das Tor nach "innen" - Esoterik
"Wieder mal ein kleines bisschen esoterisch angehaucht heute?",
wird sich der eine oder andere denken, wenn er diesen Post liest.
Esoterik - ein abgewetztes, mit Vorurteilen behaftetes Wort.
Aber es gibt noch keine bessere Bezeichnung für diesen Begriff,
der eigentlich alles umschreiben soll, was das "Unerklärliche,
Übersinnliche" betrifft.
Quelle Wikipedia: "Esoterik" (von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós „innerlich“) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis bestimmte philosophische Lehre, im Gegensatz zu Exoterik als öffentlichem Wissen. Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ Wissen. Daneben wird der Begriff in freier Weise für ein breites Spektrum verschiedenartiger spiritueller und okkulter Lehren und Praktiken gebraucht.
Wie ich auf die Esoterik stieß:
Wie viele andere habe ich im Laufe meines Lebens viele, wirklich unerklärliche und mystische Vorkommnisse erlebt, vor allem in den letzten Jahren, in denen ich mich intensiv mit dem "höheren Wissen" beschäftige. Dieses Gebiet ist ungemein umfangreich und beinhaltet so viele Bereiche des Lebens, dass ich hier wohl einen ganzen Tag lang (um)schreiben müsste und ich würde wohl nur einen Bruchteil dessen widergeben können von dem, was es wirklich bedeutet, sich diesem "höheren Wissen" zu widmen um mehr zu erfahren, als das, was mit Händen zu greifen und mit den Augen zu sehen ist.
Ein keines Beispiel:Wenn ich nicht mehr weiter weiß, bitte ich einfach um Hilfe von "oben" und - ich erhalte sie. Andere würden das "beten" nennen. "Beten" - da denkt man gleich an den Pfarrer, an den Beichtstuhl und an Kirchenbänke. Im Grunde glaube ich, dass unterschiedliche Begriffe denselben wundersamen Vorgang beschreiben. Auf erstaunliche Weise lösen sich kleinere und auch größere "Lebens-Knoten" im Alltag und ich erfahre Ausgleich und Frieden, wo vorher nur offene Fragen, Zweifel und Ängste waren.
Nur, weil ich Vertrauen hatte und darum gebeten habe!
Jeder kann das. Er muss nur wirklich inbrünstig an die Erfüllung glauben und er wird die Erfahrung machen, dass es Gott tatsächlich gibt, Gott, oder das, was jeder für sich selbst darunter versteht.
Die meisten Menschen pflegen einen sehr "geerdeten" Lebensstil. Sie streben nach Wohlhabenheit, Besitz und ihr Ziel ist es, es im Leben "zu etwas zu bringen". Dabei befassen sie sich nie mit philosophischen Themen, wie die Frage nach dem Sinn des Lebens, ob es ein Leben nach dem Tode und so etwas wie "Reine Liebe" gibt.
Sich mit solchen Fragen zu befassen, stellt für sie lediglich Zeitverschwendung dar und lenkt sie ab von ihrem Weg in Richtung "Reichwerden".
In Wirklichkeit aber sind sie schon so weit abgekommen vom wahren Weg des Lebens, nur - sie wissen und ahnen es nicht.
Sie rennen und hasten dem Gelde hinterher und fragen sich irgendwann, spätestens dann, wenn ihnen alles über den Kopf wächst, wo denn eigentlich der Sinn in all dem steckt.
Manch einer hat dann ein "Burn-out-Syndrom" und "steigt aus" aus einem Leben, das ihn in keinster Weise befriedigt hat. Tief drinnen spricht nämlich unser Höheres Selbst zu uns, das nach Höherem als nur nach Erfolg und Geld strebt. Dieses sind weltliche Ziele, die uns keine seelische "Sättigung" geben. Wir hungern trotz vollem Geldbeutel und hoher Position auf der Karriereleiter nach Liebe und Verständnis, nach irgendwas, was dem eine tiefere Bedeutung verleihen möge.
Dabei liegt dieser göttliche Keim in uns allen.
Wir müssen nur ehrlichen Herzens danach suchen.
Die erste Stufe dazu ist die "Suche" nach einem höheren Wissen.
Egal, wie du es nennen magst, Gott, Philosophie - oder Esoterik.
Was wir wirklich suchen, wissen wir auch ohne Worte.
Dieses Wissen liegt tief in uns verankert. Wir müssen es nur "erschließen" wollen, dann eröffnet es sich in uns - und erst dann wird eine innere Sehnsucht in uns wachgerufen, die danach strebt, mehr zu erfahren.
Es ist wie ein göttliches Programm, das durch uns selbst bewußt eingeschaltet werden muss. Das "Einschalten" kann jeder für sich nur auf seine ureigene Art, in dem er sich genau die Wissensquellen erschließt, wie ein Goldschürfer, der hartnäckig nach feinsten Goldpartikeln fahndet, wobei ihn abschließend erst die "echten" Nuggets ihn "reich" machen.
Den Impuls, danach zu suchen, erhält er erst dann, wenn er es wirklich möchte.
Es ist wie in der freien Marktwirtschaft: Es entsteht ein Bedarf - und der wird prompt von "oben" gedeckt werden. Man muss nur die Augen und Ohren offenhalten und es werden einem die richtigen, weiterführenden Impulse oder auch genau die Menschen, die einen auf den richtigen Weg bringen können, gesendet. Sie werden uns begegnen, die kleinen und großen "Wunder"!
Einschlägige Bücher waren für mich z.B. bereits mit 16 Jahren der Einstieg
in dieses "göttliche" Thema, der Suche nach dem Sinn des Lebens, nachdem ich Jean-Paul Sartre "versehentlich" in der Schule las, heimlich unter der Schulbank. Dies hat bei mir den bewußten "Stein" ins rollen gebracht.
Viele beginnen erst dann mit der "Suche", wenn sie Schicksalsschläge erlebt, jemand Geliebtes verloren haben und wieder bei Null anfangen müssen.
Insofern haben Schicksalsschläge in unserem Leben - so bitter sie für den einzelnen auch sein mögen - einen Reifungsprozeß zur Folge. Mitten im Leid erkennen wir sehr oft, dass unser Leben nicht wirklich nur dazu bestimmt sein kann, nur nach Reichtum und Gütern zu streben, sondern eine höhere Lehre aus all dem zu ziehen:
Die Lehre der Liebe.
Sonst nichts.
Das ist alles.
Mehr brauchen wir nicht. Alles andere kommt von ganz alleine.
Denn auf Erden geschieht alles nur aus zwei Gründen:
Aus Angst und/oder aus Liebe!
Lassen wir in unserem Leben mehr geschehen aus Liebe.
Dann streben wir nach Höherem, ohne nach vielen Worten suchen zu müssen. Denn es ist so einfach.
Aus Liebe geschehen die schönsten Dinge.
Hilfe, Verständnis, Zuhören, Trost und Beistand geben, Geborgenheit...
Eben das genaue Gegenteil von Geld und Macht!
Herzlichst Eure
Marie-Therese
Freitag, 22. Januar 2010
Wieder zurück im Netz!
Freitag, 1. Januar 2010
Ein gesundes, neues Jahr!
Momente, Stunden, Tage,
in denen wir das erleben dürfen,
was wir selbst als unser persönliches Glück empfinden –
Darüber hinaus das kostbarste Gut,
dass uns so lange wie möglich gewährt sein möge: Gesundheit!
Und als Krönung dessen möge Euch das gelingen, an dem ihr gerade arbeitet und was Euch als das vorschwebt, was Ihr später stolz als Erfolg bezeichnen könnt!
Das neue Jahr möge für uns alle besser und einfacher werden!
Herzlichst,
Eure
Marie-Therese
Samstag, 19. Dezember 2009
Gefühle an Weihnachten
Menschen, die wir lieben - so, wie sie sind!
Unsere Familie!
Mein Bezug zum bevorstehenden Weihnachtsfest
besteht aus eher gemischten Gefühlen, wenn ich sehe,
was andere darunter verstehen.
Weihnachten in meiner eigenen Kindheit war problemgeladen.
Mutter stets unzufrieden, Stiefvater auch.
Also griff er zur Flasche!
Mutter weinte - das war unser Heilig Abend - regelmäßig!
Umso mehr habe ich bei meinen Kindern
stets danach getrachtet,das Weihnachtsfest möglichst
frei von allen Zwistigkeiten zu gestalten.
Geschichten vorlesen bei Kerzenschein!
Natürlich läßt Weihnachten heute meine Sehnsucht
nach dieser scheinbar ungetrübten Familienharmonie
erneut aufflammen! Ich alte Glucke!
Ach, könnten wir doch alle wieder beisammen sein,
so, wie damals, als die Kinder noch klein waren...
Gleichzeitig weiß der klare Menschenverstand,
dass das nie funktionieren würde!
Die Kinder sind erwachsen,
haben ihr eigenes Leben, ihre eigenen Bedürfnisse
und Gewohnheiten - genau wie wir "Alten"
Doch sind wir zusammen, genießen wir es.
An Weihnachten schenken wir uns keine Gegenstände...
Wir schenken uns vielmehr kostbarstes Gut -
Z e i t !
Sicherlich das wertvollste Geschenk,
dass wir uns gegenseitig machen können!
Dem anderen mal in Ruhe zuhören,
sich auf ihn einlassen,
nicht auf die Uhr sehen müssen,
keinen Termin haben,
einander mal wieder offen in die Augen schauen,
die Hand in die seine zu nehmen,
herzhaft lachen über alte Kalauer von früher,
über Geschehnisse, die wir uns längst tausendmal erzählt,
und über die wir aber immer wieder lachen,
bis die Tränen kommen,
nur wir, ein ausgesuchter Kreis von Menschen,
die uns ganz nah am Herzen liegen
und unsere Seele erwärmen,
weil sie um uns sind -
Das sind echte Gefühle - unverfälscht und ungekünstelt!
In der heutigen Zeit, die von Lüge und Betrug lebt,
von raffinierten Schachzügen und hinterhältigem Egoismus,
bringen solche Gefühle wieder Licht in die dunkelsten Ecken!
Drum lasst uns nicht vergessen,
was uns Menschen wirklich ausmacht -
die echte, unverfälschte Liebe füreinander!
Weihnachten gibt uns wieder Gelegenheit,sie zu zeigen, ohne uns dafür schämen zu müssen -
die echten Gefühle!
Eure
Marie-Therese
Montag, 23. November 2009
Männer!
Ich gebe es zu, ohne hier etwa vulgär wirken zu wollen:
Als Frau habe ich Männer eigentlich
immer besser verstanden und gemocht.
Selbst auf die Gefahr hin, hier von Frauen
gedanklich gesteinigt zu werden -
von der rein menschlichen Seite her
habe ich das Verhalten von Männern
stets besser nachvollziehen können,
als das meiner Geschlechtsgenossinnen,
die sich im Beruf vorzugsweise gegenseitig gehackt
und sich in die Pfanne genauen haben
und sich in der Familie sehr gerne
als falsche Nattern entpuppen.
Mit Frauen habe ich als Frau viele,
viele schlechte Erfahrungen gemacht.
Wie oft habe ich erlebt,
dass sie gerne das "hilflose Weibchen" zur Schau stellen,
und sich hartnäckig auf die Hilfe
ihrer männlichen Arbeitskollegen verlassen -
und auch prompt welche kriegen!
(Bin ich etwa eifersüchtig??)
Die können doch teilweise nicht mal
ein Päckchen Druckerpapier
selbst zum Kopierer "schleppen",
ohne sich ihr zartes Hüftchen zu verrenken!
Herrgottnochmal!
Doch jetzt, da ich zusehens älter werde,
sehe ich die Angelegenheit nicht mehr nur
von dieser speziellen "Kumpanei-Position".
Männer mögen doch lieber hübsche,
junge, weibliche Kumpels,
wenn's denn schon nur Kumpels sein dürfen!
Und - was hilft mir diese dumme Solidarität
mit den Männern?
Ich frage mich verbittert:
Was ist los? Werden denn ältere Männer jenseits der Fünfzig
allesamt plötzlich zum "Grummelgriesgram"?
Mag es vielleicht nur an meiner Ehe liegen,
die zunehmend inhaltslos und fade geworden ist?
In der nur wirklich was passiert, wenn gestritten wird?
In der wir beide inzwischen längst eigene Wege gehen?
In der ich keinerlei Verständnis erwarten kann
für meine Belange und Interessen,
als Gegenleistung zu meiner Hilfsbereitschaft
und meinem unerschöpflichen Ideenreichtum,
wenn es um die Lösung seiner scheinbar
"weltbewegenden" Probleme geht,
für die er sogar einmal bereit ist,
sich auf ein langes Gespräch mit mir einzulassen?
Keine Spur!
Alles selbstverständlich!
Liebe und Zärtlichkeit? Wo denn?
Die einzige Zärtlichkeit, die ich regelmäßig erhalte,
ist doch die, wenn ich mich
nach dem Baden großflächig eincreme,
nur um mich nicht komplett in Schuppen aufzulösen!
Na danke!
Aber wenigstens kann ich mich darauf verlassen!
Und mein Chef?
Der ist doch genauso!
Kriegt er nicht seine täglichen Höhenflüge der Macht gebacken,
dann lässt er es an mir aus!
Kürzlich hat er sich über seine Sekretärin aus einer früheren Firma
lobtriefend ausgelassen:
"Die konnte sogar meine Kürzel lesen und wenn der Chef kam,
dann hat sie meinen Schreibtisch eigenständig aufgeräumt!
Das war mal eine Sekretärin! Die war SUPER!"
Oooch! Mensch, wie bin ich doch blöd!
Habe ich ihn doch tatsächlich gefragt:
"Ähämm, und.... mit mir.... bist du hoffentlich auch...
ein wenig, äh, zufrieden....?"
Und was sagt er?
„Das ist eine Sache des Standpunkts!"
Boah!
Das hat gesessen!
Verrat!!
Frauen....??? Wo seid ihr alle?
Ihr sensiblen Geschöpfe!
Ihr einfühlsamen Wesen?
Ab sofort bin ich wieder treu-solidarisch mit Euch!
Männer sind doch echte Scheusale!
Machthungrig!
Seelentrampler!
Ignoranten!
Gefühlswüsten!
Triebgesteuert!
Ich fühle mich so... unverstanden!
Will lieber alleine leben,
am liebsten im Job dauerkrank machen,
direkt auf eine einsame Insel ziehen,
weit ab von der Zivilisation und
- jedem Mann!
Und doch...
Ohne Männer wär’s doch... fad, oder?
Und manche sind doch recht schnuckelig...
Irgendwie kann ich nur mit Männern so richtig blödeln!
Ich glaube...
ich würd's vermissen!
Eure
Marie-Therese
Freitag, 20. November 2009
Schwiegermütter
Sie sind die Mütter Eurer Männer!
Klar! Denkt Ihr vielleicht!
Man muss sich dabei folgendes klar machen:
Sie haben ihn nicht nur geboren,
ihm als erste Frau in seinem Leben
Liebe und Brust gegeben,
ihn als erste genährt und gestreichelt!
Sie haben ihm auch als erste die Welt gezeigt,
ihm alles hinterher geräumt,
ihm alles nachgesehen,
ihn gepflegt, wenn er krank war,
ihm jeden Wunsch von den Augen abgelesen,
ihm sein Lieblingsgericht gekocht,
- was immer es auch gewesen sein mag!
Ihm das Aufräumen und Saubermachen erspart,
ihm Recht gegeben und ihm stets beigepflichtet,
ihm eine absolute Sonderrolle in ihrem Leben eingeräumt...
Und dann kamst du...
Was willst du - um Himmels willen besser machen als sie??
Die Premiere ist bereits gelaufen!
Vergiss es!
Dagegen kannst du nicht an!
Von Müttern verwöhnte Männer sind
wie schlecht gestrickte Pullover!
Man kann noch so daran ziehen und zupfen...
die „schlechte Passform“ bleibt!
Marie-Therese
Donnerstag, 19. November 2009
Wenn die Liebe geht...
Dort, wo einst ein starkes Gefühl saß,
an einer ganz bestimmten Stelle,
die sich warmglühend anfühlte,
bei einigen ist es der Bauch,
bei anderen das Herz,
da herrscht nur noch eine Resonanzlosigkeit...
Es kommt nichts zurück.
So oft wir auch hineinhören in uns,
es kommt nichts zurück.
Die inneren Bilder tauchen nicht mehr auf
Bilder von glücklichen, intimen Stunden,
von denen wir geglaubt haben,
dass sie uns keiner je nehmen könnte.
Sie haben sich verflüchtigt,
die Herzenshüpfer, die Glückshormone.
In einem langen, unmerklichen Prozess,
sind unsere Gefühle ergraut,
haben ihre Lebendigkeit und ihre Farbe verloren,
als Fragmente einstiger Empfindungen,
schwimmen sie tot an der Oberfläche,
und trüben den Blick auf die Wahrheit,
die Klarheit.
Klarheit darüber, dass da nichts mehr ist.
Die Liebe ist gegangen.
Wir bringen wir uns das selbst bei?
Und... wie bringst du das deinem Partner bei?
Ihm, der von alledem nichts zu merken scheint.
Der sich kein bisschen verändert hat,
der stets bei der "Tagesordnung" geblieben ist,
und der aus allen Wolken fallen wird,
wenn du es ihm sagst.
Wie lange willst du es noch bei dir behalten,
die Sache mit den fehlenden Gefühlen?
Willst Du weiterhin schauspielern?
Was ist im Bett?
Auch dort ein gut gespieltes "Ah" und "Oh",
Irgendwann wird sie Doch ankotzen,
dieses "tun als ob".
Ja, dann wirst Du Farbe bekennen,
wirst Deine sieben Sachen packen,
und frohen Herzens hinausmarschieren zur Tür
und ein halbherziges "Machs gut!" zurücklassen
genau an der Stelle, an der Du einmal gelebt hast.
Irgendwann...
Wenn du den Mut hast, zu sagen,
was du nicht mehr fühlst...
Samstag, 14. November 2009
Du bist nicht allein!
Wir sind geschockt!
Am Beispiel Robert Enkes haben wir wieder einmal erlebt,
wie hilflos wir sind, wenn ein Mensch,
der bisher in unserer Mitte gelebt hat,
seinem Leben selbst ein Ende setzt.
Psychische Krankheiten sind für uns
noch immer schwer fassbar,
trotz aller medizinischer Forschung
suizidgefährdete Menschen
nicht immer als solche erkennen.
Für Hinterbliebene die reinste Hölle,
einen geliebten Menschen auf diese Art
verlieren zu müssen!
Keiner versteht es, keiner kann es nachvollziehen.
Auch wenn die psychische Labilität bekannt war -
mit dem Schlimmsten rechnet doch niemand!
Ich kann mir gut vorstellen,
dass sich die schockierten Hinterbliebenen
sich neben einer unsäglichen Trauer
gleichermaßen mit Gefühlen,
der sich "so einfach" aus dem Leben "geschlichen"
und sie mit ihrem Schmerz
und ihren Problemen alleine gelassen hat.
kommen komplizierte Formalitäten,
Viele werden sich mit Schuldgefühlen konfrontiert sehen,
warum der geliebte Mensch
diesen unbegreiflichen Weg gegangen ist.
Auch bei alkoholkranken Menschen
Wir Angehörigen können nur erahnen,
bereits "gesunken" sein mag,
Das Wissen um die Sucht befreit uns trotzdem nicht
Mit dem Trinken aufzuhören,
Offenbar ist es doch nicht so einfach, wie wir glauben.
Die Psyche des Menschen ist sehr schwer zu begreifen.
Auch Psychologen stoßen hier an ihre Grenzen,
Wegzusehen oder es einfach zu ignorieren,
"etwas nicht stimmt",
mit ihren Problemen und Krankheiten
Wir, das Umfeld, müssen uns wieder dafür öffnen,
dass von Krankheiten und Schwierigkeiten
ohne gleich als Schlappschwanz oder Heulsuse
den anderen zum Erzählen der Probleme zu ermuntern,
Natürlich gehört dazu einige Überwindung und Mut,
Wenn jeder von uns nur ein klein wenig hellhöriger,
Man muss nicht unbedingt einer Kirche angehören,
Marie-Therese
Dienstag, 3. November 2009
Die Rückkehr
Quelle Foto: www.pixelio.de Fotograf: Korkey
Und was jetzt?
Wieder hat die Liebe kapituliert!
Die Rückkehr zum geliebten Trinker –
ein echter Rück-Schritt!
Für Deine und seine Entwicklung - weg vom Alkohol.
Warum?
Wenn Du ihn doch so liebst und ihm von Herzen
allzu gerne seine Versprechen glauben willst...
Wenn Du ihm kein echtes Ultimatum stellst,
säuft er weiter.
Er, der Dir erzählen will,
er könne aus eigener Kraft
und jederzeit mit dem Alkohol aufhören, einfach so.
Er kennt deinen wunden Punkt nur zu genau - deine GEFÜHLE!
Wie sich dann verhalten?
Seinen Beteuerungen glauben,
um ihm die nötige Zuversicht zu geben?
Ihm heimlich das Misstrauen aussprechen?
Wozu dann Deine Rückkehr?
Da hättest Du gleich bleiben können,
wo Du warst – besser getrennt von ihm!
Doch Du hast es nicht ertragen,
ohne dieses ewig „große Ziel“,
ihn irgendwann doch trocken zu kriegen,
weiter zu leben.
Deine eigenen Ziele
hast Du schon vergessen, aufgegeben...
Wie oft bist Du schon zu ihm zurück gegangen?
Wie oft hat er Dir all die Märchen schon erzählt,
von wegen Aufhören und
mit Dir ein neues Leben anfangen...
Und Du hast es ihm geglaubt,
weil du ihn noch immer liebtest,
um einige Zeit später zu erkennen,
dass er sein Versprechen gar nicht halten konnte,
weil er krank ist, suchtkrank.
Diesmal schafft er es, sagt er.
Es ist ihm ja so ernst damit!
Was glaubst Du wirklich?
Tief drinnen nagen heimlich bittere Zweifel,
und Du siehst ihm in die geliebten Augen,
die Dich flehentlich anschauen,
und sich mit ihrem Blick an Dich heften,
so, als wäre er ein Ertrinkender
der sich an Dich klammert,
Du, seine RETTERIN?
Ohne die er untergeht?
Blödsinn!
So schnell geht es nicht.
Säufer sind zäh.
Sie trinken oft Jahrzehnte
völlig allein auf sich gestellt
und brauchen dazu
- niemand!
Du willst ihm helfen?
Das Schwierigste überhaupt!
Und wofür?
Für EURE ZUKUNFT?
Wie wird sie aussehen, diese Zukunft?
Laien können schwer nachvollziehen,
was Trinker wirklich wollen und brauchen.
Was sie eigentlich dazu bringt,
ständig zu saufen.
Gerade diese liebenden Frauen
können aus Säufern
keine Abstinenzler zaubern.
Das funktioniert nicht.
Das Gefühl, die Liebe,
stehen dabei im Wege!
Sie stören und verfälschen den objektiven Blick
für den kranken Alkoholiker und dem, was er tut.
Die "rosarote" Brille übersieht die wesentlichsten Dinge.
Gefühle gegen Verstand - Herz gegen Vernunft.
Das Gefühl wird weinend siegen,
und der Säufer lacht dazu!
Und er akzeptiert Dich nicht als seine Therapeutin -
pah, wie sollte das auch gehen?
Sich so bloß zu stellen vor Dir! Niemals!
Nur ein Psychologe für Suchtkrankheiten
kann ihm helfen.
Er "knackt" den Säufer, bringt ihn dazu,
in sich selbst hineinzuschauen,
in die verhassten Ecken seiner Psyche zu stöbern,
bis es verdammt weh tut,
bis er erkennt, warum er trinken muss.
Nur so geht es.
Das schaffst Du nicht, mit Deiner lächerlichen Liebe!
Deiner kindischen Anhänglichkeit!
Das haben schon Legionen liebender Frauen
vor Dir versucht und sind gescheitert!
Denn wir Frauen sind zu weich,
zu verständnisvoll,
zu nachgiebig,
zu wankelmütig,
schnell weich zu kochen,
herumzukriegen.
Ein Lächeln, ein Blinzeln,
den Kopf schief legen,
wie ein treuer Schäferhund,
sich einschmeicheln,
Dich zum Lachen bringen,
Dich wärmen, wenn du frierst...
Dich zärtlich zu küssen,
wenn auch mit gehaltvoller Fahne,
die wir bereits gewöhnt sind,
die uns nichts mehr ausmacht,
die irgendwie „zu ihm“ gehört.
Tricks eines Alkoholabhängigen!
Deine Schwächen sind eine Gelegenheit,
eine "angelehnte Tür" für ihn.
Deine scheinbare Strenge,
die er nur allzu schnell ins Gegenteil verkehrt,
Unsicherheiten, die er für sich einzusetzen weiß,
um wieder genau das zu bekommen,
was er (noch) braucht,
nachdem ihn so gelüstet,
viel mehr als nach Dir und Deiner Gefühlsduselei.
Deine stümperhaften Versuche,
ihn trocken zu kriegen.
Bedrohlich sind sie letzten Endes für ihn.
Nichts anderes.
Fast so, wie für einen Fisch, der einen Landgang machen soll.
Das kannst du nicht verlangen!
Du nicht!
Dir bleibt nur eins:
Dir die Master-Frage zu stellen:
Kann ich ohne ihn leben,
wenn er NICHT aufhört zu trinken?
und...
...kann ich MIT ihm weiterleben,
wenn er so WEITERTRINKT?
Stelle sie Dir bald, diese beiden Fragen.
Sie sind die wichtigsten Fragen in Deinem Leben,
bevor es ungenützt an Dir vorbeiläuft,
und wie Wasser durch Deine Finger rinnt...
Deine Marie-Therese
Montag, 2. November 2009
Stade Zeit?
"stade (stille) Zeit" genannt,
schon lange zu weit geht,
darüber sind sich die meisten einig.
hat sie einen bitteren Beigeschmack bekommen,
steckt eigentlich der heimliche Wunsch
Etwas, das sich schlecht benennen läßt,
Was es genau ist, wissen wir oft selbst nicht.
eine eigenartige Leere beschleicht,
selbst dann, wenn der Gabentisch reichlich ausgefallen ist...
Das Herz blieb beim Schenken nicht selten draussen.
geschätzt, gebraucht zu werden -
das kann mit keinem noch so tollen Geschenk
aus dem angesagtesten Laden der Stadt
aufgewogen werden!
aus der "äußerlichen", materiellen Welt,
weil ihr die inneren Werte - die Liebe - fehlt...
Wir, die das verstanden haben,
könnten doch jetzt den Anfang machen,
nach wertlosem Besitz,
der uns wieder nur leer und einsam zurückläßt.
ganz andere "Geschenke" ankündigen.
und einmal nicht dazu fernsehen.
ganz ohne besonderen Grund.
wenn andere schwer tragen.
werden zu echten Kostbarkeiten
Diese "Liebes-Gaben" kann man sich schon jetzt schenken,
in der "staden Zeit" und ihr damit etwas Wertvolles geben.
die echten Kostbarkeiten?
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Leben im Suchtturm
Sie sind ein bildhafter Vergleich für etwas und
können sehr hilfreich sein, bei dem Versuch, eine Sache
oder eine Situation besser begreiflich zu machen,
sie leichter zu verstehen.
Die Metapher "Suchtturm" erscheint mir sehr treffend.
Er steht für das Gebäude, in dem der Süchtige mit seinen
Angehörigen lebt.
Betrachten wir den Suchtturm genauer:
Ganz oben lebt der Süchtige.
Er beherrscht mit seiner Krankheit das ganze Gebäude.
Alle, die "unter" ihm leben, wird der Zugang nach oben
verwehrt, deshalb verlieren sie im Laufe der Zeit
den Überblick, kommen nicht mehr ans Licht des Lebens.
Sie leben im Halbschatten unter der "Fuchtel"
des Alkoholabhängigen, der "seine" Familie
sehr oft für sich und seine Bedürfnisse einspannt.
Sehr oft herrscht seelische Abhängigkeit vom "Süchtigen".
Die Angehörigen verlieren jeden Sinn für das reale Leben
draussen. Sie leben im Dienste ihres Alkoholkranken und
tun alles, um ihn zufrieden zu stellen in der Hoffnung,
irgendwann wieder "Luft" zu kriegen.
Diese Metapher ist nicht übertrieben!
Sie entspricht leider sehr oft der realen Situation
in Sucht-Familien.
Einen Vorteil haben jedoch die Angehörigen, die
im Suchtturm leben:
Sie sind näher beim Ausgang!
Nur, leider laufen sie immer wieder daran vorbei
und erkennen nicht den im Grunde so einfachen Ausweg!
Verlasse den Turm der Sucht und kehre zurück ins Leben!
Nimm alle mit, die Turm mit dir gelebt haben.
Lasse aber den Süchtigen zurück.
Warum?
Sehr bald wird er erkennen, dass es für ihn auch nur
diesen einen Ausweg gibt - heraus aus der Sucht
mithilfe der Welt dort draussen.
Denn auch er hat den Überblick über sein Leben verloren
und benötigt dringend Hilfe.
Doch so lange du für ihn alle Verrichtungen des Lebens
erledigst, hat er keine Veranlassung, etwas zu ändern.
Gib du den Anstoß und verlasse den Turm -
Der Ausgang ist so nah!
Eure Marie-Therese
Dienstag, 20. Oktober 2009
Das nervt mich!

die von ebensolch feiner Elektrizität durchströmt werden...
Ab und zu herrscht Überspannung, Hochspannung!
dass es eine Art "Kollektives Bewußtsein"geben muss,
das alle Lebewesen lenkt.
sondern sie sind unsichtbar mit allen anderen Lebewesen
auf diesem Planeten verbunden,
kommunizieren ständig miteinander...
Es gibt jedoch viele klare Hinweise, dass es tatsächlich so ist.
so, als gäbe es den andern gar nicht?
Weil wir unsere persönliche Freiheit zum großen Teil aufgegeben haben,
unter der Fuchtel von allem Möglichen stehen.
Der unzufriedene Partner,
der fordernde Chef,
die ausbaufähige Karriere,
das bescheidene Bankkonto,
der scheinbar wohlhabendere Nachbar...
die uns vereinnahmt und uns in den Tunnel hineinzwingt.
Es ist so einfach...
Die Liebe läßt uns erkennen, dass der Tunnel
eigentlich nur ein eingebildeter ist.
Deine Frau, Dein Mann, Deine Kinder...?
als nach einem Ausweg zu suchen!
mit lautem "Weitersagen!" in Umlauf zu bringen.
Sagen wir es einfach weiter:
Da bin ich und da sind all die anderen,
denen es genauso ergeht wie Dir!
Liebe ist wie ein Kettenbrief aus Gefühlen!
Weitersagen!
Donnerstag, 24. September 2009
Mama ist tot
Da denkt man sofort an alte Menschen,
die nur noch herumsitzen,
die niemanden mehr haben,
die keiner mehr besucht.
Auch ich hatte so einen alten Menschen.
Meine Mutter.
Manchmal war es noch richtig schön, sie zu besuchen.
Manchmal aber auch sehr anstrengend,
und manchmal, ja ich gebe es offen zu:
Eine echte Herausforderung!
Ihren Alterszorn, ihr Gejammere,
ihre Nörgeleien...
Nun ist ihr Lebenslicht endgültig verlöscht.
Mutter ist tot.
Nun bin ich es, die einsam ist...
Eigentlich hatte ich nie so recht daran glauben wollen,
dass sie irgendwann nicht mehr da sein könnte.
Noch jeden Samstag Morgen bin ich versucht, sie anzurufen,
sie zu fragen, ob ich etwas besorgen soll...
Ach, Gott, wo denke ich nur hin?
Sofort fühlt man sich selbst alt.
Man ist plötzlich niemandes Kind mehr.
Ist automatisch nachgerückt,
hat sich angestellt in der langen Reihe,
in Richtung "Altwerden".
Und Schuldgefühle beschleichen mich,
sie ziehen Resümé, stellen mein Verhalten
gegenüber Mutter in der letzten Zeit
auf den Prüfstein.
Ja! Ich war manchmal wirklich ungeduldig mit ihr!
Oft behandelte ich sie wie ein kleines Kind.
war so weinerlich, so ängstlich geworden,
ständig zweifelnd darüber,
was sie tun oder lieber doch lassen sollte.
Wo war sie nur geblieben,
die Willensstarke, die Unbeugsame,
die Fordernde, die sie einmal gewesen war?
Und nun... ist sie einfach nicht mehr da...
"Mama, ich liebe dich!"
ihren faltig gewordenen Mund küssen,
um herauszufinden, was sie brauchte,
Ist es das, was das Leben mit uns macht?
Werden wir alle so?
Ist dies die Lehre, die wir aus dem Leben ziehen?
um schließlich auf die Güte, Gnade und Barmherzigkeit
unserer Kinder oder gar von Fremden angewiesen zu sein?
All unsere Stärke und Kraft und unsere Vitalität
unaufhaltsam aus uns heraussickern zu sehen,
Das Leben Stück für Stück eintauschen zu müssen
mit unablässigen Schmerzen in den Gelenken und überall?
Dann habe ich ja noch einiges vor mir...
Und plötzlich möchte ich nicht mehr alt werden!
Ich, die sich nie vor dem Alter gefürchtet hat,
Aber nein!
Noch ist keine Zeit fürs Jammern!
Noch hatte ich nichtmal ein Enkelkind
auf meinem Schoß sitzen!
Noch bin ich am Leben und - noch bin ich gesund.
Und wild entschlossen, es noch lange Zeit zu bleiben!
gebe ich dieses wunderschöne Gedicht zum Trost,
das mir meine beste Freundin schickte,
Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise.
~ * ~
Eure Marie-Therése