Donnerstag, 28. April 2011

Jeder kriegt das, was er verdient!

Foto: Pixelio - Fotograf: Georges



"Jeder kriegt das, was er verdient!"

Dieser Spruch ist hart.
Er ist überheblich.
Er ist anmaßend.

Er wird gerne von Menschen benutzt,
die eine gewisse Machtstellung haben.
Damit beruhigen sie sich gerne selbst.
Sonnen sich in ihrer erhöhten Position.

Sie glauben, "Richter" über andere spielen zu können!
Ihre Mitmenschen einfach so abzuurteilen,
ohne zu bedenken, dass keiner fehlerfrei ist.

Sie vergessen dabei, dass auch sie selbst
demselben "Richterspruch" unterworfen sind,
auch wenn sie glauben, selbst die große Ausnahme zu sein.

Wer kann über andere richten?
Wer den ersten Stein werfen?

Die, die Fehler machen,
die nur nicht entdeckt worden sind,
haben einfach nur Glück gehabt.
Irgendwann - wenn es an der Zeit ist - 
werden sie offenbar.

Jeder - auch die Richter - werden gerichtet werden,
nämlich dann, wenn sie selbst vor den höchsten Richter treten.

Dann wird ihnen ihre größte Sünde - Hochmut -
als erstes vorgehalten werden und sie erkennen,
dass sie falsch "gerichtet" haben über Menschen,
die es nicht verdienten, abgeurteilt zu werden.

Auch ich ertappe mich manchmal,wenn ich allzu leichtfertig andere beurteile. 
Dann klappe ich betroffen meinen Mund zu,
und behalte mein unreifes "Urteil" immer öfter  für mich,
bevor ich mit Worten Unrecht tue,
weil ich im Grunde doch so wenig weiß,
über den betreffenden Menschen.

Allein IHM, unserem Herrgott,
der allein alles über uns weiß,
sollten wir es überlassen,
zu richten.

Eure
Marie-Therese






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